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Mentaltraining: Was es dem Betrieb bringt

Bringt ein Kurs die erwarteten Lernresultate und Veränderungen für den Betrieb, oder bleibt nach einer tollen Veranstaltung alles wie zuvor? Die Frage, was ein Mentaltraining-Kurs dem Betrieb als Lerntransfer bringt, stellen sich viele Führungskräfte und Personalverantwortliche, ebenso wie Trainer, Ausbildner, Personalentwickler und Coachs.

Auch als Kursleiter möchte ich natürlich wissen, was nach den Kursen im Betrieb wirklich passiert. Nur, wie kann ich das wissen? Die Erfassung des Lerntransfers ist meist sehr anspruchsvoll. Viele Betriebe und Trainer beschränken sich darauf, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kursende einen Feedbackbogen ausfüllen zu lassen. Falls aus irgendeinem Grund kritische Feedbacks auftreten, wird die Kursleitung um Stellungnahme gebeten. Dagegen erachtet man die positiven Rückmeldungen als selbstverständlich. Um trotz dieser nicht besonders lernfördernden Bedingungen zu verstehen, was das Mentaltraining einem Betrieb bringt, erfasse ich normalerweise die Erfahrungen der Teilnehmenden am zweiten Kurstag, der mindestens im 2-Wochenabstand nach dem ersten Input stattfindet. So kann ich einen Teil der Auswirkungen dokumentieren.

Bei einer Ausbildung konnten folgende Resultate dokumentiert werden:

Inhalte Tag 1

  • Entspannungstechniken mit Visualisierungsmethoden, Loslass-Übungen
  • Zielsetzung, Zielvisualisierung
  • Automatisches Schreiben
  • Ankern, Poweranker, Ressourceanker
  • Blockaden bearbeiten, innere Handbremsen lösen

Am zweiten Kurstag (14 Tage danach) von 13 KursteilnehmerInnen erhobene Umsetzungen:

  • Bin in Stresssituationen distanzierter.
  • Visualisiere mir den Tagesablauf am Morgen vor dem Aufstehen und kann so gelassen und motivierter in den Tag gehen.
  • Bin allgemein entspannter und nutze die vom Kursleiter vorgeschlagene Musik zur Auflösung von Stress.
  • Bevor ich in Gespräche gehe, lasse ich sie mir innerlich in all den möglichen Frage-Antwort Szenarien durchspielen und bin dadurch entspannt in der konkreten Durchführung.
  • Vor dem Einschlafen denke ich nicht mehr an die Aufgaben des nächsten Tages, sondern entspanne mich ganz.
  • Durchs Anker Setzen gelange ich zu mehr Gelassenheit in den früher schwierigen Situationen.
  • Beim (erstmaligen) Klettern wurde mir bewusst, wie mich Ärger und Angst ablenken und mich daran hindern, die schwierige Stelle zu überwinden.
  • Ich nutzte das Ankern für die jährlichen Mitarbeiter Jahresziel-Gespräche. Sie verliefen viel besser als in früheren Jahren.
  • Ich brauche die Loslass-Übungen am Abend, was mir sehr hilft.
  • Das Gefühl vom Höhenflug hielt nach dem letzten Kurs über mehrere Tage hinweg an.
  • Ich praktiziere die Zielimagination jetzt häufig.
  • Das automatische Schreiben setze ich jetzt regelmässig ein. Es macht Spaß, wobei es am PC anspruchsvoller ist als beim Schreiben von Hand.

Es scheint also im beruflichen Alltag ziemlich viel in Bewegung gekommen und umgesetzt worden zu sein.

Ob diese Wirkung ausschliesslich aufgrund der dozierten und eingeübten Inhalte während des ersten Kurstages erzielt worden sind, lässt sich schwer beantworten. Ganz sicher ist aber, dass richtig aufgesetztes Mentaltraining jedem Betrieb ausserordentliche Vorteile bringt. Weitere Angaben dazu kann ich Ihnen jederzeit zur Verfügung stellen.

Mit bestem Dank Ihr Blogger

Claude André Ribaux

2 Antworten zuMentaltraining: Was es dem Betrieb bringt

  1. Hallo Herr Rebaux

    Ich möchte eine Fortbildung zum Thema Aktiv Wach Hypnose bei Ihnen besuchen.Gibt es 2015 dafür Möglichkeiten?

    Herzlichen Gruß
    Elke Luckner

    • Guten Tag Frau Luckner

      Danke für Ihr Interesse an dieser spannenden Methode! Die Daten fürs 2015 sind in Vorbereitung und werden in den nächsten Tagen publiziert. Ich halte Sie gerne informiert und würde mich sehr freuen, Sie an einer unserer Veranstaltung begrüssen zu dürfen.

      Mit herzlichen Grüßen vom Zürichsee
      Claude Ribaux

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